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Die Fresken von Akrotiri

Die Fresken von Akrotiri zählen zu den spektakulärsten Zeugen der Bronzezeit. Sie geben Aufschluss über die Kultur der Menschen aus prähistorischer Zeit. Thematisch dominieren Szenen aus dem Alltag: Ackerbau, Schifffahrt, aber auch sportliche, spielerische und kultische Handlungen. Heimische Flora und Fauna sind Gegenstand landschaftlicher Darstellungen. Die unterschiedliche Haltbarkeit der Bildteile lässt vermuten, dass die Arbeiten zum Teil auf noch feuchtem Untergrund begonnen wurden.

"Flusslandschaft mit Jagdszenen", "Die Schiffsprozession" und "Frühlingslandschaft mit Schwalben" oder das "Antilopenfresko" gehören zu den Kunstwerken, die vollkommener nicht sein könnten. Bildnerische Darstellungen finden sich vor allem im Westhaus.

Rätsel geben die Fresken auf, die im Gebäude "Xeste 3" entdeckt wurden. Neben wirklichkeitsgetreuen Szenen von Menschen, Tieren und Pflanzen weckten große Spiralen das Interesse des Computerexperten Konstantinos Papodysseus von der Technischen Universität Athen. Seine Untersuchungen resultieren in der Erkenntnis, dass es sich bei diesen um fast perfekte archimedische Spiralen handelt. Wie diese entstanden sind und ob dabei Schablonen zum Einsatz kamen, bleibt unbeantwortet.

Viele der Fresken aus Akrotiri wurden im Archäologischen Museum in Athen restauriert und auch ausgestellt. Im Nationalmuseum von Athen finden sich z.B. das "Frühlingsfresko" und das "Haus der Frauen" neben der typischen polychromen Töpferei, alle um 1500 v. Chr. Die Flussminiatur "Eine Wildkatze jagt eine Ente" stammt aus dem Westhaus, Zimmer 5.

Seit der Eröffnung des Prähistorischen Museums in Fira können Fresken aus Akrotiri auch dort bewundert werden.

Plastiken von Akrotiri

Akrotiri Beschreibung und Fotos




 
 
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